♢Wieso denn 'ne Ananas als Logo? ♢♢ Die Geschichte hinter der Ananas ♢



Endlich, endlich, endlich ist es soweit und ich kann euch mein blogeigenes Logo vorstellen! So lange wollte ich an einem arbeiten, doch irgendwie fehlte immer die Zeit. Man mag es nicht glauben, doch so ein Blog beansprucht wirklich viel (Frei-)Zeit. Nun habe ich endlich mein Logo und der ein oder andere wird sich vermutlich fragen, was es mit der Ananas auf sich hat. 

Warum denn eigentlich 'ne Ananas?
Ein Blog-Logo verhält sich für mich schon fast, wie ein Tattoo. Man möchte mit dem Logo etwas ausdrücken. Symbole werden nicht wahllos ausgesucht, sondern haben oft eine Bedeutung, die uns am Herzen liegen. So ist es auch mit der Ananas für mich. Deswegen klären wir nun die Frage: Warum eigentlich 'ne Ananas? 
Erstmal: warum denn nicht? Klar liegt es bei dem Namen Tiny Feet Adventures nahe, etwas mit Füßen zu machen. Aber Leute, ich bitte euch: Füße? Das mag im Namen vielleicht stimmig klingen (für mich zumindest), doch Füße sehen einfach nicht aus. Ich gehöre zumindest zu den Menschen, die Füße nicht sehr ästhetisch finden. Mit der Ananas verhält es sich da ein wenig anders. Sie sieht nicht nur schnieke aus, sondern ist auch gesund und schmeckt ziemlich lecker.
Vermutlich werden sich jedoch viele nun denken, dass ich irgendeinem Trend hinterherlaufe. Zur Zeit sieht man ja wirklich überall Ananas, Avocados, Flamingos oder Kakteen. Doch damit hat meine Ananas nichts zu tun, nicht im geringsten. 
Die Geschichte meiner Ananas beginnt nämlich schon im März 2012...

Die Geschichte hinter der Ananas
März 2012. Amerika. Au Pair Leben. Osterferien. Der erste gemeinsame Urlaub. Mit Moritz. 
Obwohl meine Gastfamilie mir einen verlockenden Urlaub in Florida mit ihnen anbot, entschied ich mich dagegen. Stattdessen mieteten Moritz und ich ein Auto und machten 10 Tage lang einen kleinen Roadtrip. Von Washington DC aus ging es in Richtung Süden. Wir stoppten in Virginia Beach, in Myrtle Beach und schließlich in Charleston. 
Charleston zog mich in seinen Bann. Der Südstaaten-Flair, die gute Laune der Menschen im Süden, die Architektur, die wundervollen Eichen, Palmen, Meer, Delfine, Schildkröten, gutes Essen, einmalige Erinnerungen. Flip Flops, Iced Coffee, Sonnenbrille. Schmetterlinge im Bauch, den Freund an der Hand. Und: die Ananas. 

Überall war sie in der Stadt zu finden, die Ananas. An Brunnen, Zäunen, Hauseingängen. Damals war ich nicht interessiert genug, um nach dem Grund für die vielen Ananasse in dieser Stadt zu suchen. Ich fand es einfach hübsch anzusehen und ordnete sie der guten Laune und den südlichen Temperaturen zu. Doch schon damals unterhielten Moritz und ich uns darüber, dass diese Stadt ein tolles Wahrzeichen hat. Die Ananas. 
Wir beendeten unseren Urlaub und fuhren zurück nach DC. Im Gepäck hatten wir zahlreiche neue Erinnerungen und Erfahrungen. Und ich? Ja ich hatte eine neue Lieblingsstadt. Die Stadt der Ananas, Charleston.




August 2016. Wir heirateten. Wir flogen nach Washington DC. Wir fuhren nach Charleston. Mit im Gepäck: unsere Tochter. Der erste Urlaub in Charleston als Familie. Mit dem Wissen von 2012 achtete ich vermehrt auf die Ananas. Man fand sie beinahe an jedem Zaun. Wir besuchten auch den Brunnen, vor dem wir schon vor 4 Jahren standen. Und nun planschte unsere Tochter in dem Wasser des Ananas-Brunnens. Den gesamten Urlaub über wurmte mich, dass ich nicht wusste, was es mit der Ananas auf sich hatte. Auf Google und die vielen verschiedenen Aussagen diesbezüglich war für mich irgendwie kein Verlass. In den Foren kann ja quasi jeder seinen Senf dazu geben. 
Am letzten Tag in Charleston schenkte Moritz mir ein Buch, 'Very Charleston'. In diesem Buch stand in gebündelter Form so viel Wissenswertes über die Stadt mit wundervollen Illustrationen, die zum Träumen einluden. Ich blätterte darin herum, bis ich bei illustrierten Ananassen stehen blieb und die Überschrift 'The Pineapple Legend' las. Meine Augen glänzten, ich fiel Moritz um den Hals und bedankte mich, ohne die Legende überhaupt gelesen zu haben. Doch ich hielt die Antwort meiner Frage in der Hand und nur das zählte.



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The Pineapple Legend 
Seit der Kolonialzeit ist die Ananas in Charleston ein Symbol der Gastfreundschaft. Der Legende nach segelten die Seemänner und Kapitäne in die Karibik und kehrten mit exotischen Früchten nach Hause. Daheim angekommen spießten sie eine Ananas an ihrem Zaun auf, um Nachbarn und Freunden zu signalisieren, dass sie von ihrem Abenteuer auf der See wieder sicher zu Hause angekommen sind. Zeitgleich diente die aufgespießte Ananas auch als Einladung, damit der Seemann/Kapitän allen von seinen Abenteuern berichten konnte.

Die Bedeutung der Ananas für mich
Mit der Ananas verbinde ich den Ursprung unserer kleinen Familie. Den Ursprung unserer Liebe, die in den USA startete. Passend dazu schenkte mir Moritz zur Geburt Mikas eine kleine Ananaspflanze. Pauline hat einige Kleidungsstücke,  auf denen eine Ananas abgebildet ist, die sie sehr liebt. Immer wieder entgegnet sie mir dann ganz fröhlich: "Ananas?" und läuft zu ihrem Papi, um ihm zu zeigen, dass sie eine Ananas auf dem Shirt hat. Außerdem haben Moritz und Pauline einen kleinen Insider: Wenn er sie fragt: "Pauline, weißt du was?" antwortet sie ihm lachend: "Regen ist nass, Ananas!" Das muss niemand verstehen, doch es ist einfach unglaublich süß anzusehen.

Davon abgesehen macht die Ananas einfach gute Laune. Sie erinnert an Palmen und warme Temperaturen. Wer bekommt beim Anblick einer Ananas nicht sofort Lust auf Urlaub? Mir geht es jedenfalls so.
Doch auch die Ananas-Legende aus Charleston hat mich irgendwie fasziniert und sie ist so passend: Mit der Ananas auf meinem Blog lade ich euch alle herzlich dazu ein, einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt und unser Leben zu bekommen.

Und überhaupt: ist das Leben mit Kindern nicht manchmal auch wie eine Ananas? Ziemlich süß, aber manchmal eben auch ein wenig sauer.

Ihr seht, die Ananas ist für uns nicht nur so ein 'Trend-Ding'. Irgendwie zieht sie sich durch unsere Beziehung, durch unser Leben. Und wer weiß.. irgendwann, wenn ich nicht mehr schwanger oder stillend bin, lasse ich mir diese süße Frucht vielleicht unter die Haut tätowieren.

xxx, Bini




Kommentare:

  1. Sieht wirklich toll aus! Da grüße ich doch mal direkt ganz herzlich aus Charleston! �� Am Brunnen muss ich jetzt immer an Euch denken! Alles Liebe, Nancy

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    1. Hach, was gäbe ich drum, um in dieser Stadt zu leben. Momentan unterhalten wir uns tatsächlich viel über das Auswandern. Ich bin gespannt. Ganz liebe Grüße aus dem verregneten Deutschland nach Charleston!

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  2. Das ist ja wundervoll. Die Legende gefällt mir �� das kann ich gut nachvollziehen, dass es für dich so eine starke Bedeutung hat :)

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