♢ Endspurt! ♢♢ 36. & 37. Schwangerschaftswoche ♢


Kaum zu glauben, aber rein theoretisch könnte dies mein letztes Schwangerschaftsupdate werden. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass sich der Kleine innerhalb der nächsten Tage auf den Weg machen wird, aber die Möglichkeit besteht sehr wohl. Verrückt!

Große Schwester
Kaum zu glauben, aber mein kleines Mädchen wird schon ganz bald die Große sein. Ich werde von euch häufig gefragt, ob PauPau schon versteht, dass sie bald Schwester wird. 
Sagen wir's mal so: ich denke nicht, dass sie das komplette Ausmaß versteht, doch dass bald etwas passieren wird, das versteht sie. Von Anfang an haben wir sie mit Büchern versucht darüber aufzuklären, was sich in meinem Bauch tut und was das für sie bedeutet. Sie war schon immer sehr süß zum Babybauch, doch in diesen Wochen behandelt sie den Bauch manchmal schon wie einen Menschen. So wird nicht nur mir Hallo und Tschüss gesagt, sondern auch dem Bauch. Nicht mehr ich bekomme Küsse zur Begrüßung und Verabschiedung, sondern der Bauch. Wenn Pauline meinen Mutterpass sieht, dann ruft sie ganz aufgeregt den Namen ihres Bruders und möchte seine (Ultraschall-)Bilder sehen. Sie erklärt mir, wo sein Kopf und wo sein Bauch ist. Außerdem weiß sie auch, dass sobald ich Bauchschmerzen habe, das Baby aus dem Bauch raus kommen möchte und sie dann zu den Großeltern fährt. Momentan erklärt sie mir so vieles Rund um das Thema "Baby" und "Geburt", dass ich schon denke, dass sie weiß, dass bald ein Baby in unsere Familie stoßen wird. Mal sehen, ob ihr das dann auch zum gegebenen Zeitpunk noch gefallen wird. Sie weiß jedenfalls jetzt schon, wo alle Sachen für den kleinen Mann sind und zeigt mir diese immer ganz stolz. 
Ich bin zwar ein wenig wehmütig darüber, dass ich bald nicht mehr so viel Zeit für sie habe, doch ich freue mich ungemein, sie als große Schwester zu erleben. Ich bin mir sicher, dass sie die bevorstehende Veränderung super meistern wird! 

Stimmungsschwankungen
Nun gut, die gesamte Schwangerschaft war sehr geprägt von Stimmungsschwankungen. In den letzten beiden Wochen kamen jedoch neue Emotionen dazu. Nein, nicht neue, sondern intensivere Emotionen. Die Aussage der Ärztin, dass ihr ein Kaiserschnitt lieber sei, hat mich sehr verunsichert und mir zeitgleich ganz deutlich gemacht, was ich möchte und was nicht. Ich bin mir ganz sicher, dass ich eine natürliche Geburt wagen möchte. Ganz sicher, dass ich das schaffen werde. Doch trotz meines starken Willens schleichen sich hin und wieder Zweifel ein. Was, wenn es am Ende ein Notkaiserschnitt werden muss? Wäre ein geplanter dann nicht doch besser gewesen? Was, wenn uns/mir durch eine Ruptur wirklich etwas passieren könnte? Habe ich dann egoistisch gehandelt, nur des Geburtserlebnisses wegen? 
Diese Emotionsschwankungen zwischen purer Euphorie, Optimismus und totaler Verunsicherung machen mir zur Zeit sehr zu schaffen und wirken sich auf so gut wie alle Lebensbereiche aus. Ich fahre viel schneller aus der Haut, kann mich nicht auf die Universität konzentrieren und bin gedanklich eigentlich nie da, wo ich sein sollte. Deswegen wünsche ich mir zur Zeit nur eines: einen freien, sorglosen Kopf. 

Verpflichtungen ruhen lassen, Freundschaften pflegen
Ich stecke zur Zeit mitten in der heißen Prüfungsphase. Das bedeutet, dass ich ziemlich viel lernen muss und eine Menge Druck auf meinen Schultern lastet. Abschalten fällt mir in dieser Phase wirklich schwer, denn für gewöhnlich nehme ich diesen universitären Druck mit ins Bett. Nicht gerade förderlich für gute Laune, kann ich euch sagen. Umso schöner war es, als Pauli und ich einen halben Tag mit Janina und ihrem Sohn Eliel vom Blog Walking on tiptoes verbracht haben. Wir haben gefrühstückt, die Kinder haben gespielt und im Anschluss ging es noch nach draußen. Ich genieße es momentan total, eine Freundin zu haben, die eine so ähnliche Lebenssituation hat wie ich. Leider kommen wir viel zu selten zu solch schönen Tagen! 

Irgendwelche Abneigungen? 
Hack. Hackfleisch. Ich ekel mich regelrecht davor und kann mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, je wieder Hack zu essen. 

Heißhunger, Gelüste? 
Pfirsiche, Nektarinen und Orangensanft. Grundsätzlich sind Früchte ganz hoch im Kurs bei mir. 
Doch eine Schwäche gibt es seit wenigen Tagen auch: Schocko Crossies. Davon esse ich gerne Mal ein bis zwei Packungen am Tag. 

Name
Der Name des Kindes steht nun auf alle Fälle fest. Wir haben ihm sogar schon eine personalisierte Decke bestellt. Der Name würde nur nicht bestehen bleiben, wenn wir überraschenderweise ein Mädchen bekämen. Doch selbst dann gäbe es einen Namen für sie. Den Namen geben wir im übrigen erst mit der Geburt bekannt.  

Die Luft ist raus!
Normalerweise neige ich dazu, Schwangerschaften zu romantisieren. Alles ist toll, man erwartet ein kleines Wunder und sieht dazu auch noch prima aus. 
Aber Pustekuchen: die Hochschwangerschaft fordert einem so vieles ab. Schuhe oder Socken anziehen? Sich rasieren? Den Haushalt machen? Das alles gleicht nun einem Marathon. Deswegen bin ich ganz ehrlich: ich bin froh, wenn ich wieder einen flachen Bauch habe. 

Was hat sich getan? 
Seit einigen Wochen hat sich am Umfang nicht besondern viel getan. Dafür merke ich jedoch, dass der Kleine auf den letzten Metern nochmal ordentlich zulegt. Die Wölbung des Bauches oberhalb des Bauchnabels nimmt zu und spannt immer mehr. Die Bewegungen des Kindes sind für mich ziemlich extrem zu spüren, was leider nicht immer schön ist. Nein, manchmal kann das sogar ganz schön Schmerzhaft sein. An Gewicht habe ich auch nicht besonders viel zugenommen. 
  • Gewicht: 61 kg (+1kg seit der 34. Woche) 
  • Bauchumfang: 99 cm ( +2 cm seit der 34. Woche) 
Ich bin schon so gespannt und aufgeregt, wann es endlich losgeht. Wann dieser kleine Mann in unseren Armen liegt. Wann wir endlich zu viert sind. So viel steht fest: lange dauert es nun definitiv nicht mehr! 

xxx, B. 








1 Kommentar:

  1. Ich wünsche Euch alles Gute für die Geburt und drücke die Daumen!

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