♢Home Office ♢♢ Warum ich es als junge Mutter ideal finde, von zu Hause zu arbeiten ♢


Seit ich über unser Leben als junge Studentenfamilie blogge, werde ich immer wieder gefragt, wie ich das denn alles so schaffe mit meinem Studium und der Familie. Wie ich mir das Leben mit Kindern vorstelle, wenn ich mal einen Job habe, und was ich anderen jungen Müttern in ähnlichen Situationen raten würde.

Eine ganz schön schwierige Frage, wie ich finde, denn die Familienstruktur und -situation sieht hinter jeder Tür ein bisschen anders aus. Dennoch will ich versuchen, sie aus meiner Erfahrung zu beantworten. Und dazu gleich mal eines: So aufreibend das Leben als studierende Mama auch manchmal sein kann – ich genieße es total. Jeden Tag sehe ich, wie Pauli neue Dinge lernt und die Welt entdeckt. Ich erlebe intensiv, wie mein Kind aufwächst und bin trotz dessen nicht „nur“ Mami und Hausfrau. Sollte Pauli außerdem mal krank sein, kann ich mich voll und ganz auf sie konzentrieren und die Arbeit ruhen lassen. 

In der „kinderfreien“ Zeit kann ich in meinem Tempo arbeiten
Soweit PauPau mitspielt, kann ich meinen Tag ziemlich frei gestalten. Meine Arbeit fürs Studium und meine Blogbeiträge mache ich, wenn sie schläft oder in der Kita ist. In die Uni fahre ich aktuell nur etwa ein bis zwei Mal pro Woche, worüber ich ziemlich froh bin. Eineinhalb Stunden nach Hannover zu pendeln macht nämlich gar nicht mal so viel Spaß.
In der „kinderfreien“ Zeit kann ich mich voll auf meine Aufgaben konzentrieren und vor allem: Ich kann flexibel in meinem Tempo arbeiten. Wenn mir nach einer Pause ist, dann ruhe ich mich einfach kurz aus. Oder packe schnell mal eine Ladung Wäsche in die Maschine – und weiter geht’s. Manchmal komme ich dann auf ganz neue Ideen. 

Wie mir Technik hilft, Klausuren vorzubereiten
Manchmal fragen mich Leute, ob das Studium für mich nicht ein bisschen einsam ist. Zugegeben: Das Studi-Leben mit Feiern und Weggehen fällt bei mir weitgehend aus. Aber ich vermisse es auch überhaupt nicht. Den Kontakt mit meinen Kommilitonen zu pflegen, ist mir dagegen sehr wichtig. Aber das klappt auch ziemlich gut, denn ich bin ja regelmäßig an der Uni. Und hey, wir haben doch heute so viele Möglichkeiten, uns über soziale Medien auszutauschen. Im Internet habe ich vor einiger Zeit ein praktisches Tool entdeckt, mit dem ich den Spagat zwischen Familie und Studium und meine Uni-Arbeit jetzt perfekt organisieren kann. Es heißt join.me, ist kostenlos und super einfach zu bedienen. Das Tolle ist: Über Videokonferenz- und Whiteboard-Funktionen kann ich online an Klausurbesprechungen teilnehmen und sogar mit Kommilitonen brainstormen oder gemeinsam an einem Referat arbeiten. Das klappt sogar mobil – so kann ich jetzt auch meine elend langen Fahrzeiten zur Uni noch sinnvoller nutzen. 
Obwohl mir das Studium gerade zu Prüfungszeiten ziemlich auf die Nerven geht, möchte ich derzeit nichts an meiner Situation ändern. Ich möchte jedenfalls nicht mit Leuten tauschen, die jeden Tag in ein Büro gehen und von 9 bis 5 Uhr da festsitzen. Ich genieße das freie Arbeiten und dass ich beides zusammen habe: meine „Arbeit“ und die intensive Zeit mit meiner Familie. Klar gibt es stressige Situationen, wenn Pauli schreit und ich dringend ein Referat fertig bekommen muss … doch stressige Situationen wird man auch im Arbeits- und Büroalltag finden können. 

Meine 5 Tipps für „home working mums”
Ich finde, es gibt viele gute Gründe, um von zu Hause zu arbeiten – gerade für Mamas. Auch wenn man manchmal an seine Grenzen stößt: flexibles Arbeiten von zu Hause aus ermöglicht es, Eltern, Familie und Studium oder Job unter einen Hut zu bekommen. Vorausgesetzt, man beachtet dabei ein paar Dinge. Hier habe ich mal meine fünf wichtigsten Tipps für „home working mums“ zusammengestellt:

• Ihr braucht eine vernünftige Kinderbetreuung  also, Kita, Tagesmutter und/oder Oma und Opa. Natürlich kann auch der Papa einspringen, sofern er zu Hause ist und man unter Druck steht, weil wieder mal so vieles zu einer Deadline zu erledigen ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man null Konzentration hat, wenn das Kind ständig von hinten angerannt kommt und zum Spielen auffordert oder lustig durch die Gegend wackelt. Produktiv seid ihr dann jedenfalls nicht mehr.

• Ihr braucht einen Arbeitsplatz: Leider fehlt uns ein weiteres Zimmer, welches wir als Arbeitszimmer nutzen können. Deswegen weiche ich auf den Küchentisch aus und schaffe mir ein Arbeitsklima in dem ich mich wohl fühle. Trinken, Stifte, Schreibblock, Mac Book und Lernutensilien. Das Handy versuche ich mir in dieser Zeit übrigens selbst zu verbieten, indem ich es in einem anderen Zimmer aufbewahre und so gar nicht erst in Versuchung komme.

• Nutzt die technischen Möglichkeiten für den Austausch mit Kommilitonen bzw. Kollegen. Das ist unverzichtbar, um informiert und am Ball zu bleiben. Sogenannte Collaboration-Tools wie join.me sind dabei eine große Hilfe.

• Setzt euch realistische Ziele: Ein Vollzeit-Job oder -Studium mit Kind und Familie ist einfach nicht drin. Schon weil immer so viel Unvorhersehbares passiert. Vor allem wenn das Kind krank wird oder der Mann mal wieder an der Männergrippe leidet, ist die Uni zweitrangig und muss eben warten. Man muss seine Prioritäten setzten und Zeitpolster erlauben.


• Um Studium oder Job und Familie auf die Reihe zu bekommen, müsst ihr als Eltern ganz schön viel planen und eure Termine sehr eng abstimmen. Aber passt auf, dass ihr dabei als Paar nicht auf der Strecke bleibt: Zeit für Romantik und gemeinsame Interessen muss auch sein. 


Wie bekommt ihr Studium und Kind unter einen Hut? Arbeitet ihr viel von zu Hause aus oder seid ihr eher der Bib-Typ? 

xxx, B. 

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