♢ 10 Gründe warum es toll ist, eine junge Mutter zu sein ♢


Den gesellschaftlichen Werten und Normen zum Trotz bin ich jung Mutter geworden und das sogar geplant. Ob ich diese Entscheidung bereue? Ob ich mein Leben weggeworfen habe? Pah, nein! Ganz und gar nicht, im Gegenteil! Viel mehr muss ich immer und immer wieder feststellen, dass es das Größte ist, eine junge Mutter zu sein. Wieso? Lest selbst! 

Jung, aktiv, lebendig! 

Das mag in erster Linie vielleicht ein wenig diskriminierend klingen, doch so ist es überhaupt nicht gemeint! Mir fällt nur immer wieder auf, wie lebhaft mein Kind ist und wie sehr sie uns und unser Aktivwerden einfordert. Egal ob beim Toben, auf dem Spielplatz oder im Schwimmbad- mit diesem Kind bleibt man in Form! Das Ganze stelle ich mir eine Nummer härter vor, wenn ich nochmal 20 Jahre mehr auf dem Buckel hätte. Ich komme ja jetzt schon ins schnaufen! 

Viel Zeit für die Familie
Nun gut, das ist nicht unbedingt dem Umstand geschuldet, dass ich jung Mutter bin, aber dem Umstand, dass ich Studentin bin. Ja und das bietet uns die Möglichkeit unglaublich viel Zeit mit der Familie verbringen zu können. Ich hätte heute eine Vorlesung, doch das Wetter lockt an den Badesee? Ach mein Kind, wir lassen KiTa und Uni sausen und machen uns einen schönen Tag! 

Näher am Kind 
Je jünger man Kinder gebärt, desto näher ist man seiner eigenen Kindheit. Ja man ist weniger gezeichnet vom Leben und erinnert sich wohl noch eher daran, was man als Kind toll und was man weniger toll fand. Dies versuche ich in der Erziehung meiner Tochter zu berücksichtigen. Manchmal hat es mich total genervt, wenn meine Eltern keinen Sinn für das Kindsein hatten. Wenn sie nicht einfach rum blödeln und herum tollen konnten/wollten. Wir versuchen unserer Tochter natürlich ein gutes Vorbild zu sein, doch genau so legen wir wert darauf, dass wir mit ihr auf Augenhöhe spielen können. Und eines sei gesagt; das macht nicht nur dem Kinde spaß! 

Die Welt durch Kinderaugen betrachten 
Je älter man ist, desto abgestumpfter und gezeichneter ist man vom Leben. Vieles sieht man dann vielleicht nur noch streng rational. Unsere Gedanken sind kontrolliert von Strukturen und Regeln, an die wir uns seit vielen vielen Jahren gehalten haben. Mir fällt es heute total leicht, mich in meine Tochter hinein zu versetzten. Ich versuche die Welt durch ihre unschuldigen Kinderaugen zu betrachten und schon ist alles viel schöner und aufregender. Schon habe ich mehr Verständnis für sie und ihr Verhalten. Schon ist alles einfacher! 

Die wirklich großen Dinge im Leben, sind eigentlich total simpel
Ist euch schon Mal aufgefallen, dass Kinder viel öfter lachen und sich freuen als Erwachsene? Das wird euch mit Sicherheit nicht entgangen sein. Kinder sehen einfach in allem eine gewisse Faszination. Jeder Käfer, jeder Schmetterling, jeder Zug wird nicht als selbstverständlich angesehen, sondern als etwas Tolles. Als ein kleines Abenteuer, dass ihre Neugierde weckt. Während ich früher an den kleinen Dingen im Leben vorbei sah und ihnen keine Aufmerksamkeit schenkte, ist mein Alltag nun viel bunter und schöner. Selbst wenn ich ohne Kind unterwegs bin, fällt mir die Ameise auf meinem Rucksack auf, die mir ein schmunzeln ins Gesicht zaubert. Ach was bin ich froh, diese Erkenntnis mit Anfang zwanzig machen zu dürfen - so fülle ich, nein so füllt meine Tochter mein Leben mit wundervollem Inhalt. 

Schlaflose Nächte sind weniger anstrengend
Das würde ich jetzt einfach mal behaupten. Denn im Vergleich zu vielen älteren Menschen, die ich kenne, merke ich, dass ich den Schlafmangel mit meinen jungen Jahren doch recht gut wegstecken kann. Der Körper altert aus biologischer Sicht eben, wodurch gewisse Qualitäten abnehmen. 

Wenn die Kinder mal groß sind..
Ja, wenn die Kinder mal groß sind, dann sind wir noch immer recht jung. Wenn PauPau beispielsweise 18 wird, werde ich 41. Nach wie vor ein prima Alter, um problemlos auf Reisen zu gehen und das Leben in all seiner Fülle und Vielfältigkeit auszukosten! 

Junge Eltern bedeuten auch: junge (oder jüngere) Großeltern 
Ein Punkt der nicht zu unterschätzen ist! Denn meiner Meinung nach macht es schon einen großen Unterschied, ob man mit Mitte 40 oder erst mit 70 Großeltern wird. Natürlich ist das Ereignis nicht weniger ergreifend oder emotional, aber wenn die Großeltern selbst noch relativ jung sind, so haben die Enkelkinder mehr von ihnen. Ausflüge, Übernachtungen, einen Nachmittag mit der Oma im Schwimmbad- kein Problem, wenn die Großeltern selbst noch jung und agil sind. Mit dem Alter kommen da leider doch mehr Beschwerden und Krankheiten dazu, die es den Großeltern manchmal nicht möglich machen, die Zeit mit den Enkeln so zu verbringen, wie sie es gern würden. 

Flexibel und spontan
Oh was musste ich mir nicht alles anhören, als ich mit dem ersten Kind schwanger war! "Habt ihr euch das denn gut überlegt? Schließlich könnt ihr dann nicht mehr einfach in den Urlaub!" "Na, eure Treffen mit Freunden über ein ganzes Wochenende könnt ihr dann ja vergessen!" 
Papperlapapp, sage ich dazu! Wir sehen das alles nicht so eng! Wenn wir Menschen treffen, die uns viel bedeuten, kann unsere Tochter einfach dabei sein. Sie muss nicht jede Nacht in ihrem Bett schlafen, sondern verträgt auch ein Wochenende außerhalb ganz gut. Die Elternschaft ist doch letztendlich das, was man aus ihr macht. Man setzt sich selber die Grenzen. Natürlich ist es uns wichtig, dass unsere Tochter in einem geregelten und sicheren Umfeld aufwächst, doch hin und wieder mal spontan und flexibel zu sein, schadet keinem von uns.

Über sich hinaus wachsen
Als Mutter lernt man ganz neue Seiten an sich kennen. Seiten, die zuvor total unbekannt gewesen sind. Seiten an uns, die wir uns vielleicht nicht einmal selber zugetraut hätten. Ich bin froh, dass ich jung Mutter geworden bin und schon früh in den Genuss kam, vieles im Leben anders zu betrachten und durch meine Tochter zu lernen. Ich bin gerne Mutter, doch zum Muttersein gehört auch dazu, an seine Grenzen zu gelangen. Somit arbeitet man jeden Tag ein Stückchen an sich, um seinem Kind ein gutes Vorbild und eine gute Mutter zu sein. Ja, ich würde sogar behaupten, dass mein Kind mich zu einem besseren Menschen gemacht hat. Ich bin feinfühliger, sensibler und achtsamer. Ich weiß, was ich im Leben will und was ich nicht will. Mein Kind hat meinem Leben schon ganz früh eine richtige Richtung vorgegeben und darüber bin ich mehr als froh. 

Fast all' diese Punkte kann man auf eine jede Mama beziehen, egal in welchem Alter sie ihr Kind geboren hat. Letztendlich hat das Alter nichts damit zu tun, wie sehr man sein Kind liebt oder wie gut man als Mutter fungiert.. Und dennoch bin ich froh, dass mein Leben schon so früh bereichert wurde. Mit einer Familie und unendlich viel Liebe. Niemals, ja wirklich niemals möchte ich darauf verzichten müssen. 

xxx, B. 



Kommentare:

  1. So ein schöner Beitrag und so unglaublich wertvoll. So oft habe ich mitbekommen wie junge Mütter belächelt wurden. Und ich bin so unendlich stolz auf meine Mama. Sie hatte mit 25 drei Kinder und meine Schwester hat sie letzten Herbst zur Oma gemacht..und sie kann quasi alles mit ihrem Enkel machen. Ich wäre sofort junge Mutter geworden, wenn der Mann fürs Leben da gewesen wäre. Jetzt ist es bei uns, wenn ich schwanger werde, doch wieder Ende 20. Aber ich finde es super gut, dass du das geschrieben hast. Das kann soviel es jungen Frauen Mut machen. Danke, von Herzen, für diesen Post!

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    1. Liebe Sarah,
      ich danke Dir für deine lieben Worte! Ich habe mich darüber so sehr gefreut!
      Ich verstehe einfach nicht, wieso viele Leute junge Mütter so belächeln. Biologisch gesehen, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für Kinder. Und auch so fühle ich mich nicht weniger fähig eine Mutter zu sein aufgrund meines Alters. Schön, dass es in eurer Familie ein Baby gibt! Das erwärmt sicherlich allen das Herz!

      Alles Liebe für dich und deine Familie,
      Bini

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