♢ Herausforderungen im Alltag und schwanger Studieren ♢♢ 25. und 26. Schwangerschaftswoche ♢



Der Babybub wird ruhiger, das Kleinkind an der Hand dafür immer lebhafter und anstrengender. An einigen Tagen kann das eine ganz schöne Herausforderung sein mit der immer wachsenden Kugel.

Noch immer Krawall und Remmidemmi im Bauch? 
Unser Babybub war ein so aktives Baby! Ständig bewegte er sich hin und her oder trat mir mit seinen kleinen, aber schon so starken Beinen in die Rippen. Seit gut einer Woche hat sich eine Veränderung bemerkbar gemacht. Der Kleine ist nach wie vor aktiv, jedoch seltener als zuvor. Außerdem merke ich, dass er keinen Platz mehr für ausgiebige Turneinheiten hat. Anstatt kräftig zuzutreten, merke ich eine Art geschlängele in meinem Bauch und einen permanenten Druck auf meinen rechten Rippen. Er ist also noch deutlich spürbar, doch so langsam geht ihm der Platz in meinem Bauch aus. 

Herausforderung Schwangerschaft mit Kleinkind
Eine Schwangerschaft mit Kleinkind ist definitv anstrengender, als die erste Schwangerschaft. Während man früher jederzeit schlafen und sich ausruhen konnte, flitzt man nun einem Kleinkind hinterher, dass die Welt entdecken oder getragen werden möchte. 
Meine größte Herausforderung ist es aktuell jedoch, Pauline von meinem Bauch fernzuhalten. Immer wieder kommt sie wie aus dem nichts zu mir gerannt und stürzt sich mit einem lauten "Buff" auf mich und den Bauch. Bis vor kurzem war das kein Problem, weil sie dabei recht vorsichtig war. Nun übt sie jedoch viel Kraft aus, sodass ich mich ein wenig um den Kleinen sorge. Sie möchte auf dem Bauch sitzen, auf ihm hüpfen und sich an ihm abstützen. Je öfter ich ihr sage, dass sie aufpassen soll, desto schlimmer wird es. Ob es die beginnende Eifersucht ist, weil sie jetzt schon eine Einschränkung beim Spielen erfährt? Ich weiß es nicht, doch ich hoffe, dass es bald aufhört. 

Wie fühle ich mich? 
Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich gestrahlt, so glücklich und zufrieden war ich mit mir. Bei dieser Schwangerschaft ist es leider ein bisschen anders. Ich fühle mich zunehmend unwohl und rund. Mir ist bewusst, dass sich meine Gewichtszunahme in einem gesunden Bereich bewegt und dennoch fühle ich mich einfach nicht mehr wohl. Beim Blick in den Spiegel fühle ich mich aufgequollen und dick, irgendwie unattraktiv. Ich schätze, dass der Körper nach einer bereits durchlebten Schwangerschaft eben schon so seine Makel davongetragen hat und diese mir nun viel mehr ins Auge stechen. Meine Brüste werden zwar größer, doch so schön straff wie sie es einmal waren, sind sie leider nicht mehr. Das Gefühl des Unwohlseins nimmt mich jedoch zum Glück nicht ein und kontrolliert nicht mein Denken. Es ist einfach nur so, dass ich mir manchmal denke, dass mein Körper vor 5 Jahren eben doch um einiges schöner aussah, als jetzt. 
Doch diese zwei kleinen Wunderwesen sind es auf jeden Fall wert! Ein Blick in Paulines freches Gesicht und ich weiß, dass ich alles an mir für sie aufgeben würde. 

Uni und Schwangerschaft? 
Schwanger zu studieren ist an sich keine große Herausforderung. Immerhin ist eine Schwangerschaft keine Krankheit, sodass man auch weiterhin in die Uni fahren kann  und zu Hause vor- und nachbereitet. Allerdings habe ich nach dem Semesterstart schnell gemerkt, dass das Pendeln doch sehr kräftezerrend ist. Für eine Sitzung von 90 Minuten bin ich insgesamt sechs Stunden unterwegs. Alleine das Pendeln kostet mich an einigen Tagen so viel Kraft, dass ich mich zu Hause, nachdem ich mich um das Kind, den Mann und den Haushalt gekümmert habe, kaum noch die Motivation finde, etwas für die Uni zu machen. Und dann sind sie da.. der Zwiespalt und das schlechte Gewissen. Ruhe ich mich zu sehr auf meiner Schwangerschaft aus oder brauche ich die Ruhe am Abend einfach wirklich, um neue Energie für den nächsten Tag zu tanken? 
Einerseits versuche ich mich selbst zu besänftigen und sehe keinen Weltuntergang darin, dass ich das ein oder andere Semester hinten dran hängen muss. Andererseits wird ein Studium mit zwei Kindern nicht unbedingt einfacher, sodass ich schon das Ziel hatte, möglichst viele und anspruchsvolle Module abzuschließen, bevor der Kleine dann da ist. Aktuell überlege ich also, ob ich nicht doch eine Prüfung streichen sollte. Ich halte euch auf dem laufenden. 

Was hat sich getan? 
Nicht besonders viel, aber ein bisschen was: 
  • Gewicht: 57 kg (+ 7 kg vom Ausgangsgewicht) 
  • Bauchumfang: 92 cm 
Kaum zu glauben, dass mit der 26. Schwangerschaftswoche auch das zweite Trimester ausklingt. Nun werden die nächsten drei Monate mit Sicherheit noch schneller vergehen, als ohnehin schon! 
Doch wir sind schon voller Vorfreude auf unseren (leider noch immer namenlosen) Augustjungen! 

xxx, B.







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