♢ Schreck lass nach! ♢♢ 23. & 24. Schwangerschaftswoche ♢



Meine Schwangerschaft ist schön, aber gleichzeitig jetzt schon so viel anstrengender als mit Pauline damals. Mit der Anstrengung werde ich fertig. Was mir jedoch Kopfschmerzen bereitet, ist ein Schreckensmoment in der vergangenen Woche. 

Der Schreckensmoment- vorzeitige Wehen! 
In dieser Woche hatte ich Angst um unser Baby. So richtig doll. Denn für einen kurzen Moment habe ich befürchtet, dass es soweit ist. Ich dachte, dass das Baby kommt. Grund waren vorzeitige Wehen, die aber glücklicherweise von alleine ein Ende fanden. Es begann damit, dass mein Bauch schon an den vorherigen Tagen sehr oft ziemlich angespannt und hart war. Ich hatte eine innere Unruhe, mir war nicht wohl und auch der Bauch fühlte sich irgendwie nicht richtig an. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber irgendwas sagte mir, dass das so nicht sein solle. Nachdem ich mich einige Tage so fühlte, folgte ein Tag an dem der Bauch quasi durchgehend hart war. Voller Erschöpfung schlief ich am Abend schon sehr früh ein. Mitten in der Nacht, so gegen 2 Uhr, wurde ich wach und konnte aus mir unerklärlichen Gründen nicht mehr einschlafen. Ich lag da und zählte Schäfchen, doch das klappte so gar nicht. Ich ging auf die Toilette, kam wieder und brach vor dem Bett zusammen, weil mich ganz plötzlich und unerwartet ein so einnehmender Schmerz in der gesamten Bauch- und Rückengegend überkam. Pauline weinte nach mir, doch ich konnte nicht reagieren. Ich konnte mich weder bewegen, noch sprechen oder atmen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, es waren jedoch nur Sekunden, ließ der Schmerz nach. Ich weckte Moritz und sagte ihm, dass er sich bitte um Pauline kümmern solle, da ich vermutete Wehen zu haben. Kaum war das ausgesprochen, überkam mich die nächste Wehe. Der selbe Schmerz, die gleiche Dauer, die selbe Angst. 
Ob es tatsächlich vorzeitige Wehen waren? Ich weiß es nicht genau, denn ich war noch nicht beim Arzt. Doch mein Gefühl sagt mir, dass es so war. Die Konsequenzen für mich sind nun weniger Belastung im Alltag und Magnesium. 

DAS Wehwehchen 
Ich habe schon öfter beklagt, dass ich Schmerzen in meinem rechten, äußeren Oberschenkel habe. Ein brennender Schmerz, der einhergeht mit Empfindlichkeitsstörungen. 
Über die Ostertage traf ich eine meiner liebsten Freundinnen, die nun bald ihr Medizinstudium abgeschlossen hat. Ihr berichtete ich davon, in der Hoffnung, dass sie vielleicht deuten kann, was das sein könnte. Es hat keine zwei Minuten gedauert, da konnte sie mir sagen, was ich mit großer Wahrscheinlichkeit habe. Bisher war ich noch nicht beim Neurologen, doch ich stelle euch das Krankheitsbild dennoch vor. Vielleicht hatte jemand von euch ja die gleichen oder ähnliche Beschwerden. Der Besuch beim Neurologen folgt noch. 

Meralgia paresthetica 
Die Meralgia paresthetica wird durch Druck- oder Zugkräfte im Nervenverlauf, insbesondere unter dem Leistenband hervorgerufen. Die vielen Fachbegriffe lasse ich an dieser Stelle mal weg, doch worauf ich hinaus möchte: der für mich wichtige Nerv wird um knapp neunzig Grad abgeknickt. Der besagte Nerv ist für das Empfinden an der Außenseite des Oberschenkels zuständig. 
Die Risikofaktoren wären folgende:
  • Fettleibigkeit
  • Diabetes
  • Schwangerschaft  
In meinem Fall ist es wieder die Schwangerschaft. Schon bei Pauline hatte ich damit zu kämpfen.

Die Symptome äußern sich wie folgt: 
  • Kribbeln und Taubheitsgefühl in den äußeren Teilen der Oberschenkel 
  • Brennender Schmerz in oder auf der Oberfläche des äußeren Teil des Oberschenkel
  • Im Laufe der Zeit kann eine Sensibilitätsstörung und eine herabgesetzte Berührungs- bzw. Schmerzempfindung hinzukommen. 
  • geringerer Haarwuchs an der betroffenen Stelle
All diese Symptome treffen auf mich zu. In regelmäßigen Abständen treiben sie mich in den Wahnsinn! Ich empfinde nur Linderung, wenn ich mir mit wirklich viel Kraft auf die betroffene Stelle schlage. Das wiederum endet in Hämatomen, was sicherlich auch nicht gerade gesund sein kann. Ich habe mir die Behandlungsmöglichkeiten durchgelesen und kann sie euch gerne einmal auflisten. Jedoch bezweifle ich stark, dass etwas davon für mich in Frage kommt. 
  • Tragen lockerer Kleidung oder abnehmen (lockere Kleidung trage ich bereits) 
  • Schmerzmittel (Paracetamol, Ibuprofen, Aspirin)
  • Kortikosteroid-Injektion 
  • Antidepressiva
  • operativer Eingriff
Was ich wohl machen könnte, wären durchgehend Schmerzmittel einzunehmen, doch das würde ich meinem Kind nicht zumuten. Nein, nein, dann halte ich den Schmerz die nächsten 4 Monate noch aus und warte ab. Den einzigen Tipp, den ich beherzigen kann, ist das Vermeiden von langem Stehen oder Gehen. Ich werde einen Neurologen aufsuchen und das Ganze natürlich vom Experten beurteilen lassen. Doch bis dahin scheint das die beste Erklärung für mein Leiden zu sein. 
(Quelle der Informationen und des Bildes: http://krankheitklinik.com/meralgia-paresthetica.html und http://flexikon.doccheck.com/de/Meralgia_paraesthetica) 

Die schönen Momente
Neben den unschöneren Begleiterscheinungen der Schwangerschaft, erfreue ich mich natürlich dennoch an den schönen und wertvollen Momenten. So verliert jede seiner Bewegungen nicht an Zauber für mich. Am Abend, wenn ich dann mal ganz zur Ruhe kommen kann, beobachten Moritz und ich gemeinsam, wie fleißig der Kleine in mir herumturnt. Wahnsinn, wie viel Kraft er jetzt schon hat. Manchmal sogar so viel, dass mir meine Rippen ganz schön schmerzen! Oh, was sind wir gespannt auf dich! Wie du wohl aussehen magst? Wie dein Wesen sein wird? Die Vorfreude auf den ersten Moment der Begegnung steigt ins unermessliche! 
Neben der Schwangerschaft genieße ich natürlich auch die schönen Momente mit Pauline. Dazu zählen: ihr Staunen über die Tiere im Tierpark, ihre Lebensfreude und das gemeinsame Spielen mit meinen kleinen Brüdern. Pure Glücksmomente. Wie soll mein Herz das verkraften, wenn wir bald zwei Kinder haben? 

Namensgebung
Ich sag's euch. Das Thema und wir werden diesmal keine Freunde. Schon von Beginn der Schwangerschaft an gibt es eine Liste, auf der wir unsere Namens-Favoriten aufschreiben. Einen Mädchennamen hätten wir schon lange gehabt. Dieser Name hat uns zu 100% überzeugt. Doch bei einem Jungennamen gestalten es sich so schwierig. Ich hoffe so sehr, dass wir bald fündig werden und uns einig sind. Namensvorschläge dürft ihr gerne abgeben! 

Was hat sich getan? 
Ich merke quasi täglich, dass ich wachse. Nein, Moment: dass der kleine Mann wächst und ich mit ihm. Mein Gewicht klettert von Woche zu Woche höher und auch der Bauch wächst fleißig. 
  • Gewicht: 56 kg (+ 6kg vom Ausgangsgewicht) 
  • Bauchumfang: 91 cm (+ 3cm seit dem letzten Update) 
Habe ich schon erwähnt, dass die Zeit in dieser Schwangerschaft nur so an mir vorbei fliegt? Einfach unglaublich! 

xxx, B. 











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