♢ Wieso, weshalb, warum? ♢♢ Wieso unser Kind in die Krippe kommt ♢


Als Pauline geboren wurde, da war mir schnell klar: bevor sie drei Jahre alt ist, gebe ich sie nirgends hin! Fremdbetreuung? Nicht mit uns! Nicht, wenn sie noch so klein ist. Doch nun naht der 1. März und mit ihm Paulines erster offizieller Krippen-Tag mit gerade einmal 18 Monaten. 

Die Fremdbetreuung. Ein Thema das sicherlich die Gemüter und Ansichten spaltet, wie bei so vielen Themen rund um die Schwangerschaft, Babys und Kinder. 

Grundsätzlich finde ich super, dass Eltern die Möglichkeit haben, ihre Kinder in die Fremdbetreuung zu geben, um ihrer Arbeit nachzukommen. Schließlich müssen Rechnungen und Einkäufe ja auch irgendwie bezahlt werden. Doch durch unsere besondere Situation {Moritz und ich studieren beide noch} war das Thema Fremdbetreuung eigentlich nie wirklich ein Thema für uns. Schon in der Schwangerschaft sahen wir für uns keine Notwendigkeit darin, unser Kind von wem anders betreuen zu lassen, da wir durch das Studium sehr flexibel sind. Als Pauline dann endlich da war, konnte ich mir monatelang nicht vorstellen, sie jemals jemand anderem anzuvertrauen. Nein, nicht bevor sie drei Jahre alt sein würde, dachte ich mir. Und nun kommt mal wieder alles anders, als wir dachten. Morgen schon hat Pauline ihren ersten offiziellen Tag in der Krippe. Der erste große Schritt in Richtung Unabhängigkeit. 

Warum geht Pauline also in die Krippe?
Pauline ist ein Kind, das nur ruhig ist, wenn sie schläft. Wenn sie wach ist, möchte sie rund um die Uhr beschäftigt werden. Solch ein lebhaftes Kind zu haben, ist toll. Wir können toben, viele neue Aktivitäten mit ihr ausprobieren und uns unter Menschenmassen mischen. Sie liebt den Trubel, neue Gesichter und vor allem Kinder. Auch wenn sie in ihrem Alter noch nicht weiß, wie das "miteinander Spielen" funktioniert, so ziehen andere Kinder sie magisch an- egal welchen Alters. 
Ganz besonders fiel uns das immer und immer wieder auf, wenn wir zu meinen Eltern fuhren. Dort warteten schließlich ihre Onkel auf sie, meine kleinen Brüder, die gerade einmal acht und zehn Jahre alt sind. Tja und außerdem ist bei Oma & Opa immer etwas los. Die Bude ist immer voll, die Tür steht jedem Familienmitglied und allen Freunden offen, sodass es nie langweilig wird. Und genau das findet Pauline so toll: den Kontrast zur langweiligen Wohnung, in der nur Mama & Papa mit ihr spielen. Leider haben wir relativ selten Kontakt zu anderen Kindern, was uns für Pauline immer schrecklich leid tat. Wenn wir an der Krippe und dem Kindergarten vorbei spazierten, war sie immer ganz traurig, dass sie nicht auch hinter den Zaun konnte, um mit den anderen Kindern zu toben. Also kam sprachen Moritz und ich immer häufiger darüber, sie nicht vielleicht doch in der Krippe anzumelden. Dem ganzen eine Chance zu geben. 
Im November waren wir uns dann einig: Pauline würde sich sicherlich nicht nur freuen in die Krippe zu gehen, es würde ich mit Sicherheit auch gut tun. Immerhin forderte sie die Gesellschaft anderer Kinder auf ihre Art und Weise ein. Außerdem hatten wir stets im Hinterkopf, dass es gar nicht so einfach sei, einen Krippenplatz zu bekommen. Viel zu oft hört man von Problemen und langen Wartezeiten. Also melden wir uns lieber früh, als spät an. Es könne ja auch einige Monate dauern, bis wir einen Platz bekämen.
Wir gingen kurzerhand in die Krippe, holten einen Anmeldebogen, füllten ihn aus und gaben diesen am nächsten Tag ab. Schon beim Abgeben des Anmeldebogens hatten wir eine mündliche Zusage für einen Krippenplatz. Ha, das war einfacher als wir dachten! Uns wurden die Erzieherinnen vorgestellt und wir durften uns mit den Räumlichkeiten der Krippe bekannt machen. Wir hatten auf Anhieb ein gutes Gefühl. Also stand nun fest: im März kommt das kleine, aber doch schon so große Pauli-Kind in die Krippe! 

Warum haben wir uns nicht für eine andere Art der Fremdbetreuung entschieden? 
Da uns für die Fremdbetreuung wichtig war, dass Pauline die Gesellschaft anderer Kinder genießen kann, schloßen wir eine Tagesmutter, welche sich nur um Pauline kümmern würde, direkt aus. Wie viele wissen, waren wir selbst einmal Au Pairs.Von daher kam auch häufig die Frage, warum wir uns nicht auch für ein Au Pair entschieden haben. Die Antwort darauf ist recht simpel: wir denken, dass man als Gastfamilie auch etwas zu bieten haben muss. Ein eigenes Zimmer und ein eigenes  Auto sind da ganz vorne mit anzuführen. Das können wir als junge Studenteneltern einfach niemandem bieten, sodass diese Art der Betreuung einfach nicht in Frage kam. 
Die von uns gewählte Krippe genießt einen besonders guten Ruf und schon vor dem Elternsein fielen uns die Erzieherinnen und Kinder auf, die jeden Tag etwas tolles im Dorf unternahmen. Bewegung wird in der Krippe ganz groß geschrieben und gefördert, davon habe ich mich an mehreren Besuchertagen selbst überzeugt. Von daher haben wir auch gar nicht weiter über andere Möglichkeiten nachgedacht, denn wir fühlten uns mit der Krippe auf Anhieb wohl. 

Die Besuchertage
Bevor es für Pauline im März richtig losgeht mit der Krippe, durften wir im Februar regelmäßig für 1 1/2 Stunden vorbei schauen, damit sie die Krippe und die Kinder kennenlernt. Am ersten Tag war sie anfangs etwas zurückhaltend, doch sie erkundete dennoch alles auf eigene Faust. Sie drehte sich lediglich öfter um, um sicherzugehen, dass ich auch noch in ihrer Nähe bin. Nach etwa 45 Minuten war das Eis gebrochen und sie lief munter von Raum zu Raum und spielte, was das Zeug hielt. 
Als ich ihr dann nach 1 1/2 Sunden sagte, dass wir nun nach Hause müssten, weinte sie ganz bitterlich. Ganz offensichtlich hat es ihr Spaß gemacht. 
Mit jedem Besuchertag wurde Pauline offener den anderen Kindern gegenüber, aber auch den Erzieherinnen. Sie ließ sich von anderen helfen und tanzte mit den anderen Kindern um die wette. Nach Hause wollte sie nie, dafür hat ihr das Spielen zu viel Freude bereitet. Das kleine Pauli-Kind so glücklich und ausgelassen zu sehen, hat mich in unserer Entscheidung bekräftigt. Ja, die Krippe ist genau das, was Pauline jetzt braucht. 

Nette Nebeneffekte
Wir sind uns sicher, dass die Krippe Pauline und ihrer Entwicklung gut tun wird. Doch andererseits fällt mir der Gedanke des Loslassens schon ein wenig schwer. Wenn ich die Krippe dann das erste Mal ohne Pauli verlassen muss, werde ich mit Sicherheit schlucken müssen. Doch sie ist so aufgeschlossen und willensstark, dass sie das alles super meistern wird. Ganz sicher! 
So langsam sehe ich auch, dass die Krippe mir gewisse Freiheiten verschafft. Wenn Pauline für sieben Stunden in der Krippe ist, habe ich genug Zeit, um so vieles zu erledigen, was ich sonst immer auf den Abend vertagen musste: Haushalt, Uni-Kram, Partnerschaft und Blog. 
In der Regel muss ich mich am Abend immer entscheiden, wem oder was ich meine Zeit widme. Doch sobald Pauline eingewöhnt ist, werden all diese Dinge auf den Vormittag verlegt. Im April starte ich wie gewohnt in das Sommersemester, sodass es für die Uni reichlich zu tun geben wird. Ich freue mich darauf, die oft lästigen Arbeiten nicht erst am Abend machen zu müssen, sondern an den möglichen freien Tagen am Vormittag. Vor der Geburt möchte ich möglichst einige Module abschließen, also muss ich fleißig sein. Hach, was wird das fein, wenn ich Abends dann einfach mal "frei" habe. Natürlich ändern sich die Umstände ab August wieder, wenn der Baby-Junge da ist, doch bis dahin versuche ich diese Zeit effektiv zu nutzen und zu genießen. 

Obwohl wir damals ganz andere Ansichten zu dem Thema Krippe hatten, sind wir nun froh, dass wir so schnell einen Platz ergattern konnten. Manchmal müssen wir unsere Vorstellungen eben hinter die Bedürfnisse der Kinder stellen. Ob der Baby Junge auch so früh in die Krippe gehen wird? Wir wissen es nicht. Wir werden es wie mit Pauline handhaben: wir machen es von der Situation und natürlich dem Kind abhängig. 

Nun sind wir aber voller Anspannung und Vorfreude, wie die Eingewöhnungszeit verlaufen wird. Ich werde berichten! 
Wie lief es denn bei euch mit den Minis? 

xxx, B. 

Kommentare:

  1. Paul wurde am 16.02. 18 Monate alt und geht seit 1. Februar auch in die Krippe. Ich wollte früher ihn auch nicht so früh in die Kita bringen. Jedoch merkten wir ebenfalls, dass es für ihn zu Hause zu langweilig ist. In der Krippe hat er eine Menge Spaß. Außerdem bekommen wir im Juni ebenfalls Baby Nr. 2 und es ist schön, dass ich dann ebenfalls vormittags ein paar Stunden frei haben kann, um einfach mal das zu schaffen, was man sonst mit einem so aktiven Kleinkind nicht schafft.
    Wir sind noch in der Eingewöhnungsphase, da Paul leider schon zum zweiten Mal erkältet ist und deswegen zu Hause bleibt. Aber wenn diese Erkältung endlich weg ist, dann darf er dort zum ersten Mal schlafen. Bin so aufgeregt, ob es auf Anhieb gut klappt, da ich ja nicht mehr dabei sein werde. :)

    Lg
    Natalia

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