♢ Was ich mir vorgenommen habe und was ich tatsächlich geschafft habe ♢♢ Mein Semester-Résumé ♢


Ach was war ich motiviert, als das neue Semester begann. Anstatt mir utopische Ziele zu setzten, legte ich bei dieser Planung wert darauf, dass ich mich auf wenige Prüfungen konzentriere und diese dann alle schaffen würde. Ich klopfte mir zu Anfang des Semesters selbst auf die Schulter, denn in den Semestern zuvor nahm ich mir jedes Mal zu viel vor. Das führte am Ende zu Frust und Enttäuschungen.

Was habe ich mir zu Anfang des Semesters vorgenommen? 
Was ich mir vorgenommen habe, ist ziemlich überschaulich: 

  • Drei Klausuren {Funktionsmorphologie, Evolution & Syntax}
  • eine mündliche Prüfung {Botanik}
  • ein Kurzreferat {Evolution}
  • eine Hausarbeit {über die Leiden des jungen Werthers, ca. 12-15 Seiten}

Tja, umso ernüchternder ist es für mich, dass ich nun doch nicht alles geschafft habe. 

Was habe ich geschafft? 
Leider habe ich tatsächlich nicht alles geschafft, was ich mir zu Anfang so fest vorgenommen hatte. Es ärgert mich sehr, doch lässt sich leider nicht ändern. Die Prüfungen werde ich schon noch nachholen. Dennoch hätte es mich gefreut, wenn ich sie von meiner To-Do-Liste hätte streichen können. Immerhin kann ich die folgenden Punkte von meiner imaginären Liste streichen: 
  • Zwei Klausur {Funktionsmorphologie & Evolution}
  • ein Kurzreferat {Evolution}
  • eine Hausarbeit {Leiden des jungen Werthers}
Wobei die Hausarbeit noch geschrieben werden muss und noch gar nicht fertig ist. Dennoch weiß ich, dass ich sie in den nächsten Wochen fertigstellen werde, damit sie erledigt ist. Die Abgabe muss bis zum 15. März erfolgen. Die Professorin ist jedoch unglaublich tolerant gegenüber studierende Eltern, sodass ich mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch ein bis zwei Wochen mehr Zeit bekommen würde. Es liegt aber auch in meinem Interesse, diese Verpflichtung so schnell wie möglich abzuarbeiten. Denn nach dem 15. März geht's für uns nach München. Ich weiß nicht, wie es euch geht, doch ich kann solche Trips am besten genießen, wenn ich nichts mehr zu bedenken habe. 
Glücklicherweise sind zwei Klausuren {wovon es eine wirklich in sich hatte} und das Referat erledigt und es fehlen "nur" eine Klausur {Syntax} und die mündliche Prüfung in Botanik. 

Woran lag's? 
Die Ausrede mag lahm klingen, doch es lag an der Schwangerschaft. Pauli und Moritz haben mir so viel Zeit zum lernen gelassen, dass es ohne die Schwangerschaft wirklich problemlos gewesen wäre, dieses Pensum abzuarbeiten. Alles was ich bereits erledigt habe, fand ich Dezember statt. Um Weihnachten rum fing dann die lästige Übelkeit an, die im neuen Jahr so schlimm war, dass ich keinen weiteren Kurs mehr besuchen konnte. Zu groß war meine Angst, dass ich mich während einer Veranstaltung übergeben müsse. Nein, das wollte ich mir und allen Anwesenden ersparen. Dadurch habe ich jedoch so viele Sitzungen verpasst, dass ich mir die Syntax Klausur nicht zutraute.
Mitte Januar wurde die Übelkeit dann so schlimm, dass ich für vier Tage ins Krankenhaus musste. Leider wäre an einem der Tage, die ich im Krankenhaus verbrachte, die mündliche Prüfung gewesen. Also habe ich auch diese Prüfung verpasst. 

Letztendlich sind es nur zwei Prüfungen, die ich nicht geschafft habe, doch ich kann sie selbstverständlich nachholen. Syntax werde ich im kommenden Semester nachholen. Der nächstmögliche Prüfungstermin für Botanik ist zwar im August, doch da möchte ich die magische Anfangszeit mit unserem zweiten Kind genießen und mich nicht mit lästigen Prüfungen stressen. Also verschiebe ich diese Prüfung auf den kommenden Januar. 

Mal wieder lerne ich: es kommt immer anders, als man denkt. Auch wenn mich die zwei versäumten Prüfungen manchmal wurmen, weiß ich, dass meine Familie es wert ist. Und früher oder später werden auch diese Dinge von meiner Liste gestrichen. Ich muss mich nur gedulden und weitermachen. 

xxx, B. 


1 Kommentar:

  1. Meine liebe Bini,

    du kannst stolz auf dich sein und auf das, was du geschafft hast - auch wenn du nicht alles auf deiner To-Do-Liste abhaken konntest. Vielleicht tröstet es dich, dass ich ebenfalls nicht alles geschafft habe, was ich mir für das Semester vorgenommen habe: und das ohne Kind und ohne Schwangerschaft.
    Du darfst nicht vergessen, dass du gut bist, genau so wie du bist und mit dem was du schaffst. Du bist eine super sympathische Frau und auch als (meistens) stille Mitleserin des Blogs und deines Instagram-Accounts faszinierst du mich. Wie du das schaffst, wie du immer wieder weitermachst (ich erinnere mich so gut an die Posts, als es mit der kleinen Pauline so anstrengend war und du mit deinen Nerven am Ende warst) und trotz allem so eine positive Ausstrahlung hast.

    Fühl dich ganz lieb umarmt!
    Oh und übrigens: ich wohne in München, also falls du Lust auf Gesellschaft hast oder einen Tourguide brauchst, stehe ich sehr gerne zur Verfügung. Es würde mich unglaublich freuen, dich mal "live" kennenzulernen.

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