♢ Eine launische Mutter und ein genervter Vater ♢♢ 15. & 16. Schwangerschaftswoche ♢


Oh ja, momentan bin ich launisch. Sehr sehr launisch, zum Leidwesen meines armen Mannes. Doch glücklicherweise kann ich es derzeit auf die Hormone schieben! 

Stimmungsschwankungen 

Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der viele verschiedene Launen an den Tag legen kann. Zu dem damaligen Zeitpunkt bei Paulines Schwangerschaft war ich jedoch unglaublich ausgeglichen, immer gut gelaunt und glücklich. 
Diesmal sieht das leider anders aus. Oft wache ich morgens schon mit schlechter Laune auf, werfe Moritz einen genervten Blick zu und drehe mich nochmal um. Anstatt meinem Mann einen guten Morgen zu wünschen und vielleicht nochmal zu kuscheln, möchte ich einfach alleine sein und meine Ruhe haben. Ach der arme Moritz, der hat es wirklich nicht leicht mit mir zur Zeit. Steht das Essen nicht zeitig auf dem Tisch, bin ich schlecht drauf. Kümmert er sich nicht so um Pauline, wie ich es tun würde, zicke ich ihn an. Wenn ich ihn erst fragen muss, ob er ihr die Windel wechseln kann, werde ich maulig. Egal was er tut, selbst wenn es in bester Absicht gemeint war, er kann es mir einfach nicht recht machen. Eigentlich ist Moritz ein wirklich geduldiger Mensch, mit sehr viel Verständnis dafür, dass ich gerade in anderen Umständen bin. Doch nachdem er meine furchtbar schlechte Laune und die vielen Stimmungsschwankungen bereits eine Woche aushalten musste, sagte er mir, dass er am Ende seiner Kräfte sei, was mich betrifft. Dass er nicht weiß, wie viel Gutes er noch tun müsse, wie sehr er mir entgegen kommen müsse, damit ich wieder lächle, wenn ich ihn ansehe. Aua, diese Worte saßen tief und erst da wurde mir bewusst, dass ich meine Launen unter Kontrolle bekommen muss. Es ist besser zum Glück schon etwas besser geworden, weil ich nun viel mehr darauf achte, was ich sage und vor allem wie ich etwas sage. Doch ich hoffe wirklich sehr, dass mit dem bevorstehenden Frühling auch meine Laune wieder aufblüht. 

Unser Highlight
Das Highlight dieser beider Schwangerschaftswochen war es, dass wir das Geschlecht des Bauchbewohners erfuhren. Es war ein so ergreifender und wunderschöner Moment, als wir sahen, dass sich ein kleiner Junge in meinem Bauch befindet. Ein Brüderchen für Pauline, ein Sohn für uns. 
Einen ausführlichen Bericht über diesen magischen Moment könnt ihr HIER lesen. 

Toilettengänge
Ein Part der Schwangerschaft, der mir wirklich überhaupt nicht gefällt- die ständigen Toilettengänge. Ich muss ständig auf die Toilette. Nach jedem Schluck Wasser, folgt ein Toilettengang. Und ich trinke viel Wasser, ja wirklich viel. Etwa 3 Liter am Tag, wenn nicht sogar mehr. Tagsüber laufe ich deswegen teilweise stündlich auf die Toilette. In der Nacht klingt die Häufigkeit zwar ab, doch etwa fünf Mal pro Nacht mache ich mich dennoch auf den Weg in das Badezimmer. Das werde ich nach der Schwangerschaft mit Sicherheit nicht vermissen! 

Wie geht Pauline mit der Schwangerschaft um? 
Seitdem wir von der Schwangerschaft wissen, erzählen wir Pauline von ihrem Geschwisterchen. Jeden Tag zeigten wir ihr den Bauch und die Ultraschallbilder, doch sehr lange Zeit schien sie dafür kein Interesse zu haben. Sie küsste den Bauch zwar, doch um zu verstehen, was da in Mamas Bauch passiert, ist sie zu jung. Und dennoch hat sich etwas getan bei dem letzten Vorsorgetermin, als Pauline ihren kleinen Bruder auf dem Monitor erblickte. Sie sagte immerzu "Bebi" und war ganz außer sich vor Freude. Sie bringt mir auch jetzt noch ganz aufgeregt die Ultraschallbilder und erzählt mir, wen man da auf dem Bild erkennen kann. Außerdem nennt sie neuerdings all ihre liebsten Spielzeuge "Bebis". Sie kümmert sich rührend um sie, gibt ihnen Küsschen, bringt sie zu Bett und füttert sie sogar. Sie ist bei alledem so liebevoll, dass ich es kaum erwarten kann, sie als große Schwester zu sehen. 
Sie kommt nun auch sehr oft zu mir, zeigt auf den Bauch und ruft nach dem Baby. Sie streichelt und drückt ihr Ohr an den Bauch und lauscht. Sie küsst den Bauch und albert herum. Dabei ist sie {meistens} wirklich unglaublich vorsichtig. Wir haben ihr kürzlich ein Buch gekauft, dass wir nun täglich mehrmals lesen- auf ihren Wunsch hin versteht sich. Es nennt sich 'Wir sind jetzt Vier' und erklärt den Kleinen den Familienzuwachs. Natürlich weiß sie nicht, was sie erwartet, doch ich denke, dass sie nun mehr oder weniger verstanden hat, dass ich ein Baby, einen kleinen Menschen in meinem Bauch trage. 

Was hat sich getan? 
Bis auf das Herausfinden des Geschlechts waren die beiden Wochen nicht besonders spektakulär. Das Baby spüre ich hin und wieder, doch es ist im Vergleich zu den Wochen vorher relativ ruhig geworden.
Der Bauch spannt nach wie vor sehr häufig, doch es hat sich nicht viel getan: der Bauchumfang ist unverändert geblieben und zugenommen habe ich lediglich einen Kilogramm. Immerhin habe ich nun wieder das Ausgangsgewicht meiner Schwangerschaft erreicht: 
  • Gewicht: 50 kg 
  • Bauchumfang: 83 cm 
Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen! 

xxx, B. 



1 Kommentar:

  1. "Doch nachdem er meine furchtbar schlechte Laune und die vielen Stimmungsschwankungen bereits eine Woche aushalten musste, [...] "

    - nicht die eine Woche, sondern die letzten 7 Monate sind die Launen da gewesen du Eumel !!! :D -.-
    eine Woche - pffff, die schaff ich mit dir immer wieder; auch ohne schwangerschaft haha ✌:D <3

    - love

    mo.

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