Der Nosiboo Nasensauger // Produkttest

Freitag, 30. September 2016

Hurra, hurra der Herbst ist da! 
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger {naja, jedenfalls meteorologisch betrachtet}, es laubt, es wird kühler und zu Hause gemütlicher. Kennt ihr auch eine nervige Begleiterscheinung des Herbstes? Richtig, Erkältungen! 
Erkältungen sind lästig, aber vor allem auch anstrengend und kräftezehrend, ganz besonders für die Kleinen.


Heute liegt der Fokus auf dem Näschen unserer Kinder. Wieso? Na weil sie mit der Nase atmen und was uns gewaltig stören kann bei einer Erkältung, kann für die Kleinen noch viel anstrengender sein oder gar gefährlich werden. Denn: Kinder atmen hauptsächlich durch die Nase. Neugeborene können bis zum Alter von 6 Monaten sogar gar nicht richtig durch den Mund atmen, sodass das Schlafen, das Nuckeln oder das Stillen durch eine verstopfte Nase erschwert werden können. 
Also liegt es in unserer Verantwortung, ihnen bestmöglich zu helfen, um die schnell wieder durch die Nase atmen zu können. Die Nase zu schnauben und Nasentropfen sind bei älteren Kindern kein Problem, doch was ist mit den jüngeren, die gar nicht so recht verstehen, was da mit Ihnen passiert? 

Die Lösung bei uns heißt nun Nosiboo - der kinderfreundliche Nasensauger

Der Nosiboo ist ein kinderfreundliches, elektrisches Medizinprodukt, womit sich aufgestautes Nasensekret schnell und einfach entfernen lässt. Er wurde anhand von Elternerfahrungen gestaltetn und erhielt im Jahr 2014 den Red Dot Award und in diesem Jahr den German Design Award. Den Nasensauger kann man sich wie einen Staubsauger für die Nase vorstellen, welcher mit der klinisch höchstzugelassenen Saugkraft arbeitet. 

Ich muss zugeben: als ich gefragt wurde, ob wir den Nasensauger testen wollen, wurde ich etwas stutzig und war mir nicht wirklich sicher, ob man solch ein Gerät gebrauchen könnte. Pauline hatte bis dahin nicht eine Erkältung und noch nie Schnupfen gehabt, sodass ich mir über ihr Näschen nie den Kopf zerbrechen musste. Doch ich war interessiert und wollte die Chance nutzen, das Produkt zu testen, um mir ein eigenes Bild zu verschaffen.
Irgendwann kam natürlich der Tag, der Tag an dem Pauline das erste Mal Schnupfen hatte. Was war ich froh, den Nosiboo zu haben! Ganz ehrlich!

Wie funktioniert der Nosiboo Nasensauger? 

Das ist ganz einfach: in nur wenigen Sekunden verbindet man das elektrische Gerät mit dem flexiblen Schlauch und dem Colibri-Kopf. Im Anschluss wird das Gerät an das Stromnetz angeschlossen und über den Ein-Knopf eingeschalten. Nun kann man die gewünschte Saugstärke regulieren. Der Colibri-Kopf wird vorsichtig in die Nase des Kindes/ Säuglings eingeführt und saugt das Nasensekret sehr schnell und effektiv ab. Im übrigen ist die Saugkraft des Geräts vom Säuglings- bis zum Kindesalter optimal einstellbar. Das Nasensekret wird vom Colibri-Kopf aufgefangen, sodass man diesen ganz leicht reinigen und desinfizieren kann. 
Der Nosiboo ist in drei Farben erhältlich- rosa, blau und grün. Das runde und bunte Design spricht Kinder sofort an, sodass sie im besten Fall schnell mit dem Gerät vertraut sind. 
Nosiboo biette übrigens auch einen mundangetriebenen Nasensauger an, das Colibri Saugteil. Der Colibri-Kopf und der Schlauch unterscheiden sich nicht vom eigentlichen Gerät. Anstatt dass das Saugteil elektrisch betrieben wird, kann man es ganz einfach  mit dem Mund antreiben. Durch die kompakte Größe kann man das Saugteil in jeder Handtasche transportieren und somit jederzeit und überall die Nase der Kinder befreien. 
Der Nosiboo Nasensauger ist für 139 € und das Nosiboo Saugteil für 13,50 € erhältlich. 

Unsere Meinung zum Noosiboo Nasensauger 

Der Nosiboo Nasensauger blieb fürs erste ganz lange im Schrank, denn glücklicherweise ist Pauline so gut wie nie krank. Doch als sie etwa 10 Monate alt war hat es sie ein wenig erwischt und ihre Nase war tagelang zu. Tagsüber ging es ihr zwar gut, doch Nachts hatte sie beim Schlafen und Stillen sehr mit dem Schnupfen zu kämpfen. Nasentropfen waren natürlich nicht gern gesehen und auch die Taschentücher riss sie mir irgendwann aus der Hand.Also zögerte ich nicht lange und schnappte mit den Nasensauger. Anfangs war sie natürlich an dem Gerät interessiert, das sie vermutlich dachte, dass es sich um ein Spielzeug handeln würde.
Doch sobald ich es einschaltete und in ihre Richtung bewegte, war der Spaß vorbei. Sie mochte das Prozedere nicht, doch ich zwang sie mehr oder weniger zu ihrem Glück, oder sollte ich zu ihrer freien Nase sagen? Heute, mit ihren 13 Monaten, ist die Prozedur für sie überhaupt nicht schlimm. Sie kicherte sogar ein wenig, als ich den Colibri-Kopf in ihre Nase einführte.
Wenn man den Nosiboo einschaltet, klingt er wie ein Mini-Staubsauger. Bevor ich den Colibri-Kopf in Paulines Nase einführte, testete ich das Gerät an mir, um die Saugstärke richtig einzustellen. Der Sog war zu meinem Verblüffen sehr schwach, aber äußerst effektiv.
Denn nach nur wenigen Sekunden, war die Nase frei. Im Kolibri-Kopf konnte man das Nasensekret sehen, sodass ich mir ganz sicher sein konnte, dass alles weg war. Am meisten hat mich  die Schnelligkeit erstaunt. Pauline hat zwar geweint, doch der Spuk war ganz schnell vorbei. 
Die Reinigung des Kopfes ist auch super einfach, da man alles einfach unter Wasser ausspült und danach desinfiziert. Dazu bietet sich eine kleine Bürste/Zahnbürste an, die das Säubern erleichtert.
Wir haben auch das Saugteil getestet, doch nachdem man einmal das Gerät verwendet hat, möchte man auch dabei bleiben. Ich persönlich hatte dabei Angst, zu stark zu saugen und Pauline dabei wehzutun. 
Nun habe ich da oben auch den stolzen Preis von 139€ erwähnt und viele werden sich wohl fragen: Lohnt sich das Preis-Leistungs-Verhältnis? 

Ich finde den Preis schon sehr hoch und muss gestehen, dass ich mir das Gerät nicht hätte leisten können und vorher auch nie über solch eine Anschaffung nachgedacht habe, weil Pauline dafür einfach viel zu selten krank ist. Vielleicht denkt man darüber anders, wenn man ein Kind hat, welches oft erkältet ist oder Schnupfen hat. 
Dennoch muss ich das Gerät ein wenig verteidigen und es loben. Der Nosiboo Nasensauger hat mich nicht enttäuscht, sondern im positiven überrascht. Ich könnte nun sehr ausschweifend werden und meine Sätze mit vielen Adjektiven ausschmücken, aber das tue ich nicht. Der Nasensauger erfüllt seinen Zweck und das sehr gut und sehr schnell, nicht mehr und nicht weniger. Er beschert euch keine Wunder, doch er hält, was er verspricht:  Er befreit die Nase vom Nasensekret. 
Ich muss allerdings hinzufügen, dass wir bisher auch nur den Nosiboo getestet haben. Pauline war nur das eine Mal krank und glücklicherweise hatten wir da schon den Nosiboo. 
Was mir persönlich sehr gefällt, ist die Vorbeugung medikamentöser Behandlungen. Die Nasentropfen kann ich mir so nämlich sparen. Nicht das ich am Geld geizen würde, nein. Aber ich versuche den Einsatz von Medikamenten so gering wie möglich zu halten. 

Sollte es also Eltern geben, deren Kinder oft unter einer verstopften Nase leiden, lohnt sich die Anschaffung in jedem Fall. 
Bei der relativ langen Nutzzeit relativiert sich der Preis, aber dennoch muss jeder für sich abwägen, ob er bereit ist, so viel Geld in ein solches Gerät zu investieren. 

Wir sind froh darüber, den Nasensauger zu haben und bedanken uns ganz herzlich bei Nosiboo. 


Xx, Bini 










Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Nosiboo entstanden. Vielen Dank! 



Hier geht es zum Produkt:



Durch den Kauf dieses Produkts über diesen Link entstehen für euch keine Mehrkosten, aber ihr unterstützt mich und meinen Blog. 



1 Kommentar:

  1. Interessanter Artikel! Wir brauchen auch unbedingt einen guten Nasensauger.

    Xx Carolin
    http://www.halfiesstyle.com

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